Ralf und Susi mit Amy
Schwäbische Alb

Reisen mit und ohne Wohnmobil, die Welt genießen. Das sind Wir....Ralf und Susi. Seit 5 Jahren begleitet uns unsere Vizsla-Hündin Amy. Das Reisen war schon immer unsere Leidenschaft...ob mit Motorrad, Rucksack, Wohnwagen, Mountainbike oder im Moment meistens mit unserem Wohnmobil. Wir haben alles ausprobiert und genießen jeden freien Moment, um die vielseitige Welt zu erkunden.

Urlaubsziel eingeben
Reisebericht
Neu
März 2021
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
Amy fährt nach Korsika Amy macht Urlaub Hund on Tour Korsika

Amy fährt nach Korsika

on
20. September 2016



 

Amy fährt nach Korsika

Mein erster Urlaub mit dem Wohnmobil. Einfach Klasse. Korsika war ein tolles Ziel für meinen ersten Urlaub, den Fraule und Herrle ausgesucht hatten. Schön warm, herrliches Wasser und ich konnte mit meinen 6 Monaten schon allerhand lernen.

Wichtig war mein Heimtierausweis, und eine frische Wurmkur. Natürlich musste ich gegen Tollwut geimpft sein. Klar.

Damit ich vor Leishmaniose geschützt war, bekam ich einen Spot auf mein Fell. Ich hatte keine Probleme, das machte mir gar nichts aus.

Die Überfahrt mit der Fähre dauerte ca 7 Stunden. Konnte ich gut überstehen und machte nur ein winziges Pissi an Bord.


Was ist eine Leishmaniose?

Endlich Urlaub! Doch die Vorfreude auf lange Strandspaziergänge und laue Sommerabende schlägt schnell in Panik um, wenn Hundebesitzer zum ersten Mal von der gefürchteten Leishmaniose erfahren. Die oft tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die über Stechmücken übertragen wird, ist eine der bekanntesten Tropenkrankheit bei Hunden. Da die Sandmücken beziehungsweise Schmetterlingsmücken, die die Leishmanien-Erreger übertragen, wärmeres Klima bevorzugen, ist die Krankheit vor allem südlich des 45. Breitengrades verbreitet. Aber auch Hunde aus nördlicheren Regionen können von der Krankheit betroffen sein, wenn sie zum Beispiel mit ihrer Familie im Süden im Urlaub waren oder von dort aus mit Tierschutz-Organisationen eingeführt wurden. Bis die Krankheit bei Hunden ausbricht, vergehen nach einer Leishmanien-Infektion jedoch mindestens zwei Monate, häufig sogar mehrere Jahre.

Wie wird Leishmaniose übertragen?

Die Leishmanien-Erreger, benannt nach dem schottischen Tropenarzt William Boog Leishman, sind einzellige Blut-Parasiten. In der Regel werden sie durch einen Stich der Sand- oder Schmetterlingsmücke übertragen, die beim Blutsaugen den Hund mit den gefährlichen Leishmanien infiziert. Aber auch eine Übertragung durch eine Bluttransfusion oder durch den Kontakt mit einem infizierten Hund ist nicht auszuschließen. Bei letzterem ist dies jedoch nur möglich, wenn der Hund bereits eine offene Hautverletzung hatte und diese direkt mit Geschwüren oder Fisteln kranker Hunde in Berührung kam. Nach einer Infektion nisten sich die Leishmanien in Gewebezellen (Makrophagen/ Fresszellen) ein. Dort vermehren sie sich und greifen nach und nach Lymphknoten, Milz, Knochenmark, Leber und weitere Organe des Tieres an.

Auswirkungen des Klimawandels

Die Sandmücken, die die Leishmanien verbreiten, sind in Europa vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Das Risiko eines Stichs durch eine Träger-Mücke ist in Südfrankreich, Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Griechenland und der Türkei entsprechend höher als in anderen, kälteren Regionen des Kontinents. Allerdings konnte sich die Sandmücke im Zuge des Klimawandels auch in bisher untypische Regionen ausbreiten. Eine Leishmaniose-Infektion ist daher auch außerhalb der genannten Urlaubsregionen möglich, wenn auch vergleichsweise selten. Neben dem europäischen Mittelmeerraum ist die Sand- und Schmetterlingsmücke in Teilen Südamerikas, Mexiko, Süd-Ost-Asien und Afrika angesiedelt.

Kann ich meinen Hund vor Leishmaniose schützen?

Durch die steigende Ausbreitung der Sand- und Schmetterlingsmücken hilft es kaum, wenn man Hundebesitzern rät, Länder mit hoher Leishmaniose-Gefahr zu meiden. Und wer möchte schon auf seinen lang verdienten Urlaub am warmen Mittelmeer verzichten? Zum Schutz vor Leishmaniose empfiehlt es sich stattdessen, lieber vor Ort die Wahrscheinlichkeit eines Stichs zu reduzieren. Wenn Sie mit Ihrem Hund in südlichen Regionen Urlaub machen, können Sie ihm zum Beispiel ein Protektor-Halsband umlegen. Dieses sondert einen speziellen Geruch ab, der Mücken, Flöhe und Zecken abwehrt. Außerdem gibt es so genannte „Spot-On-Präparate“ für Hunde, die ähnlich wie unsere Anti-Mücken-Sprays wirken.  Der unbehaarte Nasenansatz, Augenlider, bei jungen Hunden auch Bauch oder Genitalien sind für die Sandmücken besonders anziehend und sollten entsprechend sorgfältig „besprüht“ werden.

Wie Sie den Stich einer Sandmücke vermeiden

Da die Sandmücken auf gelb-orangenes Licht reagieren (vornehmlich von herkömmlichen Glühbirnen erzeugt), sollten Fenster und Türen im besten Fall mit Moskitonetzen versehen werden. Beachten Sie außerdem, dass die Mücken nachtaktiv sind und mehrere (ungestörte) Minuten zum Blutsaugen benötigen. Sie stechen ihre Opfer deshalb vornehmlich nachts, wenn diese schlafen. Als Alternative zu feinmaschigen Fliegengittern an Fenster und Türen, können Sie auch nur den Schlafplatz Ihres Hundes mit einem Moskitonetz schützen. Während der aktiven Phase der Mücken (mit Einsetzen der Dunkelheit bis zum Sonnenaufgang) sollten Hunde am besten im Haus bleiben. Falls Sie doch mal raus müssen: Gehen Sie in Bereichen spazieren, wo viel Wind ist, zum Beispiel vorne am Strand. Sandmücken sind äußerst windempfindlich und halten sich in erster Linie in geschützten Häusergassen oder Wald- und Sumpfgebieten auf.


Die Fährfahrt war total spannend und ich durfte die ganzen 7 Stunden mit an Deck spazieren gehen.



Amy fährt nach Korsika

Ein toller Urlaub

Lange Spaziergänge konnten wir noch nicht machen, war ich ja erst 6 Monate alt.



Amy fährt nach Korsika

TAGS
RELATED POSTS

LEAVE A COMMENT