Griechenland Peloponnes Überall am Ziel

Peloponnes – Griechenland Frühlingsgefühle

on
25. Mai 2019

25 Tage mit Wohnmobil und Hund auf Peloponnes – Anfahrt mit Camping an Bord / 18.Mai – 11. Juni 2019

3370 km




Peloponnes

Für dieses Frühjahr hatten wir unser Ziel nach Griechenland, auf die Peloponnes, ausgesucht. Eine lange Reise, die sich unbedingt gelohnt hat.




Camping an Bord

Für die lange Anreise nach Peloponnes, hatten wir uns für die Fährverbindung von Ancona nach Patras, mit “ Camping an Bord “ , entschieden.

Wir buchten die Fähre mit Superfast-ferries. Es war für uns das erste Mal, dass wir uns für “ Camping an Bord “ entschieden hatten. Und können das wirklich mit gutem Gewissen jedem empfehlen. Egal ob man mit Hund oder ohne Hund reist. Eine super, entspannte Anreise.

Vor der Überfahrt übernachteten wir in Fano. Die Überfahrt mit der Fähre dauerte insgesamt 24 Stunden.

Es gab Duschen und Toiletten an Deck und mit Amy konnten wir am obersten Deck spazieren gehen und die Überfahrt bei Sonnenuntergang genießen. Eine absolut possitive Erfahrung für uns.

Am späten Nachmittag legten wir auf Peloponnes an und konnten unseren tollen Urlaubstrip ausgeruht beginnen.




 

Wanderung bei Diakofto an der Bahnlinie

Unsere erste Übernachtung auf dem Camperstopp “En Plo Paralia Ritsomylou‚ bei Diakofto, war Ausgangspunkt für die ungewöhnliche Wanderung in der Vouraiko Schlucht, an der Bahnlinie entlang.

Wir wanderten von Diakofto bis zur Mittelstation, zum Bahnhof Zachlorou/Mega Spileo auf 650 m Höhe über NN, und wieder zurück. (Ca „24 km) Wir wählten diese Strecke, da man mit dem Hund im Zug nicht mitfahren darf.

Der Zug fährt dann noch von der Mittelstation weiter bis zum Kloster Mega Spileo. Die außergewöhnliche Landschaft, die schmalen Wege auf und neben den Schienen und die herrlichen Ausblicke in die wildromantische Vouraiko Schlucht, machten diese Wanderung zu einem teilweise spannenden Erlebnis.




 

Korinth und Epidauros

Bei einem kurzer Stopp am Akrata Beach ( Campinplatz Akrata Beach ), erholten wir uns von der Wanderung und fuhren am nächsten Tag weiter…

…zum Kanal von Korinth. Ein beeindruckendes Bauwerk.

Auch das Theater von Epidauros ist ein unglaubliches Bauwerk. Da wir Amy nicht mit hineinnehmen durften, schauten wir die Arena getrennt voneinander an. Trotzdem ein faszinierendes Erlebnis und unbedingt zu empfehlen.




 

Nafplion und der Profitis – Ilias

Auf der Weiterfahrt machten wir noch einen Stop in der Nähe von Nafplion, am Strand Karathona. Bis Nafplion waren es ca 30 min, die wir bei einem herrlichen Küstenspaziergang in die Stadt genießen konnten.

Gestärkt mit einem leckeren Essen und einem gutem Kaffee, ging’s zurück zum Womo.

Nachdem wir einen Nacht an einem herrlichen Übernachtungsplätzchen am Strand geschlafen hatten…

…bestiegen wir am nächsten Tag den Profitis – Ilias ( 2407 m ). Wir parkten unser Womo am Wanderparkplatz auf dem wir auch übernachteten.

Eine anstrengende Wanderung erwartete uns, die wir aufgrund von Schneefeldern, kurz vor dem Gipfel abbrechen mussten. Trotzdem herrliche Ausblicke.


Das Mani und Gerolimenos

Die Durchfahrt duch das Mani belohnte uns mit Eindrücken von dieser tollen, altertümliche Bergregion.

Die unglaublich schönen Steingebäude und Dörfer faszinierten uns ungemein.

Wir gönnten uns ein gutes, griechisches Mittagessen und einen leckeren Kaffee in Gerolimenos. Ein malerisches Städtchen, dass uns nur zu gerne ein Päuschen einlegen ließ.




 

Itilo und Dimitrios

Unser erstes Bad im KÜHLEN Nass, war doch herrlich erfrischend und wider Erwarten doch nicht sooo kalt.

In Itilo konnten wir am Abend ein leckeres Fischmenü direkt am Hafen, in einem urigen Fischrestaurant, probieren. Am nächsten Tag hängten wir Amy’s Radanhänger an, und radelten an der Küste von Dimitrios entlang. Auf verkehrsarmer Straße konnten wir entspannt fahren und die unglaubliche Küste betrachten.




 

Rindomo Schlucht

Heiß und anstrengend bleibt uns die Rindomo Schlucht in Erinnerung. Unbeschreiblich, mannshohe Felsbrocken machten uns den Zugang bis ans Ende der Schlucht einfach unmöglich. Somit ist diese Wanderung nur bedingt zu empfehlen – trotz genialer Aussicht.


Übernachtungsplätzchen am Strand zwischen Dimitrios und Methoni.

Freiheit pur, und nur im Frühjahr machbar, wenn noch kein Tourismus Überhand nimmt.


Methoni und die Wasserfälle von Polylimnio

Beeindruckend fanden wir die Festung von Methoni. Die wohl weitläufigste mittelalterliche Befestungsanlage der Peloponnes.

Unser Womo parkten wir auf dem Campingplatz “ Methoni Communal “. Von dort aus konnten wir bequem zum Kastell gehen. Zutritt war leider nicht mit Hund gestattet.


Überraschend und außergewöhnlich fanden wir die Wasserfälle von Polylimnio.

Ein kurzer Fußmarsch von Figalia aus ( dort parkten wir an der Kirche ), führte uns in einen Wunderwald mit Wasserfällen. Unwirklich erschien uns das türkisene Wasser und die grünen Farne und Pflanzen. Unbeschreiblich schön und für ein Picknick perfekt.




 

Ochsenbauchbucht

Ein Gefühl wie in der Karibik, gab uns die unbeschreiblich, gigantische Ochsenbauchbucht. ( Petrochori ) Faszinierendes Panorama und geniales Wetter lud uns zum Flanieren ein und konnten einkühles Bad genießen.


Übernachtungsplätzchen am Strand zwischen Pilos und Agrili mit endlosem Sandstrand. Spaziergang und fantastischem Sonnenuntergang.




 

Schloss von Agrili

Kontrastprogramm zur Ochsenbauchbucht, fanden wir in dem Örtchen Agrili. Das verrückte Schloss: The Castleof Fairytales. Witzig anzuschauen und irgendwie total fehl am Platz.


Wanderung in der Lousios – Schlucht.

Die Lousios-Schlucht ist eine Klamm in der Nähe der Ortschaft Dimitsana in der Provinz Gortynia. Durch die Schlucht führt ein gut ausgebauter und populärer Wandepfad. Am oberen Ende der Klamm befindet sich die Ortschaft Dimitsana. Am unteren Ende der Schlucht liegt das antike Gortys mit einem frei zugänglichen Asklepios-Heiligtum. Die Eingänge der Klamm sind zu Fuß oder mit dem Pkw über Serpentinenstraßen erreichbar. Zu Gortys am südlichen Eingang gelangt man über den Abzweig von der Straße Elleniko-Stemnitsa. Eine Besonderheit sind die in die Felsmauern der Schlucht hineingebauten Klöster Prodromou und Philosophou. Das alte Philosophou-Kloster direkt in der Felswand wurde zugunsten des neuen aufgegeben. Die Klöster Prodromou und Philosophou werden auch heute von Mönchen bewohnt.

In Gortys parkten wir am Abend am Fuße der Lousios Schlucht, und hatten somit ein ruhiges Übernachtungsplätzchen gefunden. Somit konnten wir am nächsten Morgen frühzeitig nach dem Frühstück mit unserer Wanderung beginnen.

Der Blick auf das Kloster Prodromou vom Wanderweg aus, war schon sehr ungewöhlich und unwirklich. Im Kloster leben tatsächlich noch Mönche. Wie ein Schwalbennest klebt das Kloster im Felsen.

Herrliche Ausblicke unterwegs und wunderschöne Picknickplätze, zum Pause machen und genießen.

Am Ende der Schlucht erreichten wir das alte Kloster, von dem nur noch Ruinen und Reste übrig geblieben sind. Auch irgendwie unheimlich.




 

Der große Ziria ( 2376 )

Am Fuße der Ziria übernachteten wir an der Liftstation, damit wir am nächsten Morgen wieder zeitig, mit dem Aufstieg, starten konnten.

Der Große Ziria verlangte noch mal alle Anstrengung von uns, auf unserer letzten Wanderung auf Peloponnes. Sonne, Wind , Schnee, grüne Wiesen und ein 360° Rundumblick auf dem Gipfel, machten diese Wanderung zu einem unserer schönsten Wanderungen überhaupt.

Los ging’s früh am Morgen. Wir stiegen auf über Geröll, Wiesen und Schneefelder…

…to the Top. Bei bestem Wetter und unbeschreiblichem Weitblick, packten wir unser Vesper aus, und stärkten uns für den Abstieg. Der Blick reichte bis zum Meer auf der einen Seite, und ins Gebirge auf der anderen Seite. Einfach genial.


Letzter Tag auf Peloponnes

Unseren letzten Tag genossen wir noch einmal auf dem Campingplatz Akrata Beach. Strandspaziergang und ein letztes Gläschen griechischen Wein.


Rückreise wieder mit Camping an Bord Perfekt


Fazit: Wir kommen wieder – einfach nur schön

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Ralf und Susi mit Amy
Schwäbische Alb

Reisen mit und ohne Wohnmobil, die Welt genießen. Das sind Wir....Ralf und Susi. Seit 5 Jahren begleitet uns unsere Vizsla-Hündin Amy. Das Reisen war schon immer unsere Leidenschaft...ob mit Motorrad, Rucksack, Wohnwagen, Mountainbike oder im Moment meistens mit unserem Wohnmobil. Wir haben alles ausprobiert und genießen jeden freien Moment, um die vielseitige Welt zu erkunden.

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