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Norwegen / Lofoten Teil 3 Traumhafte Lofoten

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3. September 2020



Teil 3

Unvergessliche Lofoten

513 Kilometer


 

8. Etappe / 99 km ( 2949 km )

Lodingen – Raften



Keiservarden

Voller Motivation starteten wir am nächsten Morgen von Lodingen aus zu unserer ersten Wanderung auf den Keiservarden. Am Parkplatz zwischen Digermulen und Valen stellten wir unser Womo ab und packten unsere Rucksäcke. Bei leichtem Nieselregen machten wir uns auf zu einem kleinen Gipfel mit einem der schönsten Panoramen auf den Lofoten. Eine leichte Wanderung und mit Hund einfach zu gehen. Trotz trüben Wetters erwartete uns oben wirklich ein herrliches Panorama. Unser erstes Lofotenfeeling .



Nach unserer ersten herrlichen Wanderung kamen wir in Raften auf dem wirklich schön gelegenen Womostellplatz an.





9. Etappe / 58 km ( 3007 km )

Raften – Parkplatz am Vatnfjord



Kvittinden

Für diesen Tag hatten wir die Wanderung auf den Kvittinden ausgesucht. Vom Parkplatz aus ging’s hinauf auf den Berg. Ein herrlicher Wanderweg, der mit Hund sehr gut zu gehen war, wenn auch immer wieder Schafe den Weg kreuzten. Oben am See war eine traumhafte Kulisse zwischen den Bergen.


Kvittinden

Endlich kam auch die Sonne heraus und ließ den Austnesfjord in gigantischem Blau leuchten. Nachdem uns der Wasserfall den Weg versperrte, war der Sautinden unsere Alternative auf der anderen Seite. Unglaublich die Aussicht auf die Fjorde.



Unseren nächsten Übernachtungsplatz hatten wir uns am Fuße des Matmora ausgesucht. Dort machten wir es uns am Parkplatz gemütlich, um am anderen Morgen gleich mit der Wanderung auf den Matmora beginnen zu können.




10. Etappe / 15 km ( 3022 km )

Parkplatz am Vatnfjord – Parkplatz bei Vestpollen



Matmora

Früh am Morgen starteten wir zu dieser großen Ganztageswanderung auf den Matmora. Eine Wanderung durch abwechslungsreiche Natur. Die Wanderung führte durch bezaubernde lichte Birkenwälder, alpines Gelände und ein Gipfelpanorama entlang der Nordseite der Lofoten bis zu den westlichen Ausläufern der Verteralen.


Eine anstrengende Wanderung, die doch etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit braucht. Amy meisterte diese doch auch für sie anspruchsvolle Wanderung mit Eifer.



Matmora

Ein gigantisches Panorama wartete am Gipfel auf uns…Lofoten pur.



Der Abstieg folgte auf der anderen Seite über den Kamm hinunter nach Delp…einfach der Hammer diese Aussicht.



Nach knapp 8 Stunden, kamen wir müde aber glücklich wieder am Womo an. Nur ein paar Kilometer fuhren wir dann noch weiter zu unserem nächsten Übernachtungsplatz am Vestpollen.


Übernachtungsplatz Vestpollen

An diesem Abend rundete ein atemberaubender Sonnenuntergang unseren phantastischen Tag ab. Dieses Lichtspiel der Sonne war einmalig wunderschön. Die Sonne ging unter, und doch blieb es die ganze Nacht hell. Unwirklich.





11. Etappe / 79 km ( 3301 km )

Vestpollen – Eggum



Eggum

Vom Stellplatz am Vestpollen fuhren wir durch traumhafte Lofotenkulisse bis nach Eggum, an der Nordküste der Insel Vestvagoy. Hier war ein reizvoll gelegener Womostellplatz, an dem wir es uns direkt am Meer gemütlich machten. Hier war einer der besten Plätze um die Mitternachtssonne zu erleben.



An diesem Abend wollten wir die Mitternachtssonne bei der Wanderung von Eggum nach Unstad, an der Küste entlang, genießen. Somit starteten wir Abends um 21.00 Uhr direkt vom Womostellplatz mit einer unbeschreiblichen Wanderung inmitten der Mitternachtssonne. Ein unwirkliches Gefühl mitten in der Nacht, bis 2 Uhr morgens.



Begleitet von Schafen und Schafen.



Solch eine Wanderung mitten in der Nacht bei Tageslicht, war für uns ein Erlebnis der ganz besonderen Art.




12. Etappe / 67 km ( 3368 km )

Eggum – Vitken



Nach unserer Nachtwanderung ließen wir den Tag gemütlich anlaufen. Wir machten uns von Eggum auf den Weg Richtung Leknes. Eine gute Gelegenheit ein paar Einkäufe zu tätigen. Hier kann man sich in allen Bereichen versorgen. Vor allem im Lofotensenteret.


Ballstad

Da wir einen gemütlichen Tag vor uns hatten, machten wir noch einen Abstecher Richtung Süden nach Ballstad. Ein gemütliches Städtchen. Ein Grund für einen entspannten Bummel.


Wer Lust hat, kann von hier aus tolle Wanderungen machen, die wir uns aber für einen anderen Zeitpunkt aufgehoben hatten.


Vitken

Einen Blick wollten wir noch auf den paradiesischen Strand in Vikten werfen. Nur ein paar Kilometer an der Küste entlang gelangten wir an diesen unglaublichen Strand. Ein Anblick wie in der Südsee. Bei leichtem Regen konnten wir dieses besondere Fleckchen nur kurz genießen.



Diesen ganz entspannten Tag beendeten wir auf einem Parkplatz bei Ramberg, in der Nähe unserer Wanderung auf den Volandstinden am nächsten Tag. Vom Wohnmobil aus konnten wir einen gigantischen Sonnenuntergang beobachten und genießen.





13. Etappe / 87 ( 3255 km )

Ramberg – Skagen



Volandstinden

Früh am Morgen mussten wir nur eine kurze Stecke zurücklegen, eh wir auf dem Parkplatz am Fuße des Volandstinden ankamen. Bei strahlend blauem Himmel packten wir unsere Rucksäcke und starteten unsere Wanderung auf den Volandstinden. Ein gut markierter Pfad führte uns zuerst an rießigen Stockfischständern vorbei, hinauf an den Gipfel.



Es ging steil hinauf, jedoch immer begleitet mit herrlichem Blick auf den Fjord und die fantastische Umgebung. Am Gipfel angekommen eröffnete sich uns ein unglaubliches Panorama. Mega schön. Wir packten unser Rucksackvesper aus und genossen den einzigartigen Blick auf den Tjorsford und Skjelfjord. Für Amy war diese Wanderung auch überhaupt kein Problem.



Nach dieser gelungenen Wanderung, kamen wir immer noch bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen, wieder am Parkplatz beim Womo an.


Sakrisoy

Da es noch früh am Tag war, setzten wir unsere Fahrt fort und legten einen Stop im reizenden Städtchen Sakrisoy ein. Ein lauschiges Hafenstädtchen am Fuße eines wunderschönes Gebirges, mit dem bekannten Berg Olstind.


Auch hier gab es den berümten Stockfisch zu bewundern, und leckere Fischspezialitäten zu probieren.



Reine

Wir setzten unsere Fahrt fort Richtung Reine. Reine ist ein lebendiges Fischerdorf auf den Lofoten, das für seine malerische Lage am Nordpolarmeer und den majestätischen Gipfeln der Lofoten bekannt ist. Hier leben viele Menschen vom Tourismus, und das zu recht.



Nach diesem erlebnisreichen, ausgefülltem Tag, richteten wir unser Nachtquartier auf einem ruhigen Parkplatz in der Nähe von Ramberg ein. Eine malerische Lage, von wo aus wir wieder die letzten Sonnestrahlen bewundern konnten.





14. Etappe / 108 ( 3363 km )

Parkplatz i.d.Nähe Ramberg – Henningsvaer



Bei sonnigem, warmen Wetter starteten wir unseren Tag mit einem gemütlichen Frühstück mit Blick auf den Fjord.



Nusfjord

Unser erstes Ziel an diesem Tag war das alte Fischerdörfchen Nusfjord. Die Häuschen ( Rorbu ) kann man dort mieten und einen etwas anderen Urlaub am Fjord machen. Wir schauten uns diese hübschen Häuser an, auf ihren Stelzen. Wirklich ein absolut nettes Plätzchen.



Hatinden

Anschließend fuhren wir die E10 weiter, für unsere Wanderung auf den Hatinden. Hinter dem Restaurant konnten wir direkt gut parken, gleich neben der Straße. Von dort aus konnten wir auf der anderen Straßenseite, auf den Hatinden loswandern. Wir stiegen bei doch sehr warmen Temperaturen nur steil bergauf und beendeten unsere Wanderung jedoch schon unterhalb des Gipfels. Das Ende des Weges war mit Hund für uns einfach zu gefährlich. Somit machten wir eine Vesperpause setzten uns auf einige Felsbrocken, und genossen trotzdem die wunderschöne Aussicht.



Den Tag beendeten wir auf einem Übernachtungsparkplatz vor der Stadt Henningsvaers.


Übernachtungsplatz Henningsvaer



Henningsvaer

Am nächsten Morgen fuhren wir in Henningsvaer auf den Parkplatz am Stadtrand. Hier war genug Platz und wir konnten mit dem Wohnmobil sehr gut parken. Wir bummelten durch das goldige Städtchen, dass auch Venedig des Nordens genannt wird. Außerhalb von Coronazeiten, ist Henningsvaer bestimmt eine total quirlige Stadt. Wir genossen jedoch auch die wenigen Menschen und die Ruhe hier.





Das waren unsere traumhaften Lofoten… Unbeschreiblich schön und unvergesslich…weiter ging’s zu den Verteralen.

Teil 4 Naturschönheit Vesteralen

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Ralf und Susi mit Amy
Schwäbische Alb

Reisen mit und ohne Wohnmobil, die Welt genießen. Das sind Wir....Ralf und Susi. Seit 5 Jahren begleitet uns unsere Vizsla-Hündin Amy. Das Reisen war schon immer unsere Leidenschaft...ob mit Motorrad, Rucksack, Wohnwagen, Mountainbike oder im Moment meistens mit unserem Wohnmobil. Wir haben alles ausprobiert und genießen jeden freien Moment, um die vielseitige Welt zu erkunden.

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