Lofoten Nordische Länder Norwegen Norwegen / Lofoten Teil 5 Überall am Ziel

Norwegen / Lofoten Teil 5 Küstenstraße RV17

on
1. September 2020



Teil 5

Helgelandskysten – Küstenstraße RV17

772 Kilometer




19. Etappe / 315 km ( 3998 km )

Parkplatz Torstein – Parkplatz bei Aseli



Nach einem gemütlichen Frühstück bei herrlichem Sonnenschein, ging die Fahrt zurück nach Lodingen zur Fähre. Die Tage auf den Lofoten und somit unser Traumurlaub am Polarkreis, neigten sich dem Ende zu. Obwohl die Helgelandskysten vor uns lag, verließen wir die Lofoten mit einem weinenden Auge und freuten uns auf die Atlantikküste.



Tschau Lofoten

Von Lodingen aus ging’s mit der Fähre wieder in einer Stunde zurück nach Bognes wobei wir Amy wieder mit an Deck nahmen. Einen letzten Blick warfen wir noch auf unsere magischen Lofoten und beschlossen: wir kommen bestimmt wieder.



Wir entschieden uns, abseits der Nord-Süd Verbindung E6, an der Küste entlang der FV17 zu fahren.


Helgelandskysten

Auf der Helgelandskysten wollten wir reizvolle Ausblicke auf die herrliche Küstenlandschaft, abseits von Hektik und Streß entdecken. Diese Panoramastraße hielt eine Sehenswürdigkeit nach der Anderen für uns bereit. Obwohl uns einige Kilometer mehr ( 650 km) erwarteten, sechs Fährüberfahrten und eine gigantische Landschaft. Die Helgelandskysten ist die Längste der 18 Norwegischen Landschaftsrouten und gerade deshalb wollten wir uns viel Zeit nehmen und entspannt fahren.


Küstenstraße FV17

Unser erstes Highlight waren der Gezeitenstrom Saltstraumen, 30 Kilometer südöstlich der Stadt Bodø in Norwegen gelegen. Es ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt und eine Besichtigung wert.

Danach beendeten wir diese Etappe auf einem Übernachtungsplatz in der Nähe von Aseli und fanden einen netten Übernachtungsplatz am Fjord.





20. Etappe / 149 km ( 4147 km )

Küstenstraße RV17

Aseli – Agskardet



Bevor wir Frühstück machten, spazierten wir zuerst zum nahegelegenen Fjord und bewunderten das ruhige Wasser, mit den Bergen als Kulisse im Hintergrund. Wie ein Gemälde.



Die Küstenstraße führte hier an den Fjorden und später am Atlantik entlang. Eine atemberaubende Landschaft von wunderschöner Bergwelt und dem glitzerndem Atlantik. Einmalig war die Fahrt auf der schönsten Küstestraße Skandinaviens und wir waren total begeistert.


Gletscherzunge Engenbreen

Unser nächstes Ziel war die Gletscherzungen Wanderung auf den Svartisen. Er ist der 2. Größte und am niedrigsten gelegener Gletscher Europas. Wir steuerten den Parkplatz an der Bootsanlegestelle an. Hier parkten wir bevor uns das Boot über den Svartisvatnet brachte. Das Ausflugsboot verkehrt mehrmals täglich von Mai bis September und benötigt somit ca 20 min über den See.


Überfahrt zum Svartisen

Anschließend ging die Wanderung gut beschildert hinauf bis zur Gletscherzunge. Mit guter Trittsicherheit gut zu gehen für Mensch und Hund sodass die Wanderung für Jeden geeignet ist und Spaß machte.



Beeindruckend waren diese großen Eismassen. Während wir wirklich daneben standen und uns die Dimension einer Gletscherzunge aus der Nähe bewußt wurde.

Zurück am Parkplatz, wollten wir aber noch am Abend die Fähre von Foroy nach Agskardet nehmen, denn sie dauerte nur 20 min während wir im Womo sitzen geblieben sind. Von der Fähre herunter, sind wir nur noch ein kurzes Stück gefahren bevor wir kurz hinter Agskardet einen schönen Übernachtungsparkplatz fanden. Luxus mit einem wunderbaren Blick auf den Fjord.





21. Etappe / 137 km ( 4284 km )

Küstenstraße RV17

Agskardet – Helgelandsbrua



Am nächsten Morgen setzten wir unser Fahrt Richtung Fähre Jektvik fort. Es erwarteten uns 28 km der schönsten Küstenstraße Skandinaviens. In Jektvik ging’s dann zum zweiten Mal auf die Fähre nach Kilboghamn. Die erlebnisreiche und landschaftlich wunderschöne Überfahrt dauerte 50 Minuten während wir Amy wieder mit an Deck dabei hatten. Im Verlauf der Überfahrt, überquerten wir wieder den Nordpolarkreis, der mit einem Globus am Ufer markiert war.


Polarkreis


Auf den nun folgenden 90 km bis zur dritten Fähre, kamen wir an unbeschreiblich schönen Rastplätzen vorbei. Fantastische Ausblicke auf die vorgelagerten Inseln und Schären erwartete uns während diesem Abschnitt der RV17.

Zuerst machten wir jedoch noch einen Stop am Heeresküstenfort Gronsvik, denn dort entdeckten wir eine der am besten erhaltenen deutschen Militäranlagen des 2. Weltkrieges. Einen herrlichen Ausblick auf die Schären und die Anlage zeigte sich auf der Höhe des Hügels. Hunde müssen solange an der Leine geführt werden während die Anlage besichtigt wird.



Auf der Weiterfahrt kamen wir an einem Luxus-Rastplatz (66.3141466, 13.2852991) an. Dort gab außergewöhnliche Vesperbänke, an ungewöhnlichen Plätzen und auch eine Womo Entsorgungsstelle war vorhanden. Wirklich eine super Lage.



Bevor die Fahrt weiterging, gab es ein ausgiebiges Vesper damit wir gestärkt weiterfahren konnten. Immer wieder umwerfende Küstenlandschaft und gigantische Ausblicke. Mal sahen wir ein Rentier am Straßenrand dann mal einen Elch im Wald sowie Elchbabies auf der Straße. Mega.



Einen weiteren genialen Rastplatz (66.3578337491764, 13.006112025494348), entdeckten wir auf der Weiterfahrt, oberhalb der Küstestraße mit gigantischem Blick und einer tollen Lage. Hier könnte man auch mal eine Nacht stehen und Übernachten.



Helgelandsbrua

Nach ca 16 km erreichten wir dann den Fähranleger in Nesna. Somit unsere dritte Fährüberfahrt. Von Nesna nach Levang dauerte die Strecke ungefähr 20 Minuten. Solange konnten wir im Womo sitzen bleiben. Runter von der Fähre in Levang waren es noch etwa 26 km bis zur Helgelandsbrua. Eine Meisterleistung der norwegischen Baukunst während der Strecke auf der Helgelandskysten, und mit 1065 m ist sie eine der längsten Schrägseil-Hängebrücken der Welt. Wir entdeckten überraschenderweise unterhalb der Brücke einen unglaublichen Womostellplatz und hatten somit unser Übernachtungsplätzchen für diese Nacht gefunden.


Obwohl es für uns das erste Mal war, dass wir unter der Brücke schlafen mussten, war es ein kribbeliges Gefühl.




22. Etappe / 171 km ( 4455 km )

Küstenstraße RV17

Helgelandsbrua – Holm



Früh am Morgen fuhren wir dann über die gigantische Helgelandsbrua in Richtung vierte Fähre, von Tjotta nach Forvik. Ungefähr 50 min dauerte die wohl am abwechslungsreichste und interessanteste Überfahrt auf dem Kystriksveien. An diesem Morgen hatten wir jedoch nicht so schönes Wetter. Obwohl die Sicht nicht besonders gut war bei kaltem Nieselregen, konnten wir die herrliche Landschaft erahnen aber nicht so genießen. Deshalb blieben wir dann doch die meiste Zeit lieber im Womo sitzen.

Nur 15 Minuten später kamen wir schon an unserer fünften Fähre an, von Anddalsvag nach Horn. Eine kurze Überfahrt von nur 20 Minuten indem wir auch im Womo sitzen blieben.


Von hier aus machten wir nach 10 km einen Abstecher abseits der FV17, nach Bronnoysund. Hier sahen wir schon die Beschilderung der Torghatten Wanderung. Bevor wir nach Bronnoysund kamen, überquerten wir noch eine weitere tolle Brückenkonstrukion. Von hier aus konnten wir den Torghatten schon sehen.


Torghatten

Der Torghatten ist ein Berg mit einer besonderen geologischen Form. In seiner Mitte hat er ein etwa 35 Meter hohes und rund 160 Meter langes Loch. Dieses Loch konnten wir schon von der Helgelandskysten RV17 aus sehen und bewundern.



Bei leichtem Nieselregen war unsere Sicht durch das große Loch des Torghatten nicht ganz so weit, aber trotzdem sehr beeindruckend.

Vom Wanderparkplatz aus fuhren wir wieder zurück auf die RV17 und stellten uns in der Schlange zur sechsten, und letzten Fähre an. Von Vennesund nach Holm. Kurze 20 min dauerte auch nur diese Fährüberfahrt und solange blieben wir auch hier wieder im Womo sitzen. So endete dieser Tag auf einem Übernachtungsplatz in der Nähe von Holm.



Früh am Morgen ging unsere Fahrt weiter, das Ende der 650 km langen Helgelandskysten – Küstenstraße RV17 kam näher. Wir hatten wirklich für uns die attraktivsten und schönsten Abschnitte und Attraktionen herausgepickt und gesehen. Die erlebnisreiche „Helgelandskysten“ ist es unbedingt wert, sich mehr Zeit zu nehmen und die fantastsiche Küstenlandschaft zu genießen.




Teil 6 Norwegen die Mitte




TAGS
RELATED POSTS

LEAVE A COMMENT

Ralf und Susi mit Amy
Schwäbische Alb

Reisen mit und ohne Wohnmobil, die Welt genießen. Das sind Wir....Ralf und Susi. Seit 5 Jahren begleitet uns unsere Vizsla-Hündin Amy. Das Reisen war schon immer unsere Leidenschaft...ob mit Motorrad, Rucksack, Wohnwagen, Mountainbike oder im Moment meistens mit unserem Wohnmobil. Wir haben alles ausprobiert und genießen jeden freien Moment, um die vielseitige Welt zu erkunden.

Überall am Ziel
Reisebericht
Neu
September 2021
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930