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Monte Cinto – Refuge l’Erco (2706 m)

on
5. September 2022



Er ist der König der korsischen Berge. Bei klarem Wetter reicht die Sicht vom Gipfel des Monte Cinto auf der einen Seite bis zur Ostküste, und auf der anderen Seite bis zur Westküste. Alle Berge des nördlichen Korsikas liegen dem Riesen zu Füßen. Auf jeden Fall sollte der Aufstieg am frühen Morgen in Angriff genommen werden, wenn die Hitze beim Aufstieg noch nicht zu groß ist.


Wanderung 2 Tage

Tag 1 Refuge l’Erco 8 km – 690 hm – 2,5 h (Bewegungszeit 2 h)

Tag 2 Monte Cinto 14 km – 820 hm – 7 h (Bewegungszeit 6 h)

(bedingt mit Hund möglich)

Rother Wanderführer Korsika – Wanderung Nr. 79 Monte Cinto


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Tag 1 Refuge l’Erco


Unser Startpunkt für dieses 2 Tages Abenteuer war der Campingplatz in Lozzi, Camping Monte Cintu. Die Auffahrt zum Campingplatz ist asphaltiert, und gut zu fahren. Wir packten unsere Treckingrucksäcke für 2 Tage, mit Schlafsack, Isomatte, Zelt, Kocher und Proviant. Am frühen Abend marschierten wir voll bepackt direkt vom Campingplatz weg, in Richtung Refuge l’Erco.



Wir folgten der Markierung, manchmal als ein roter Punkt, manchmal ein Steinmännchen. Zuerst war der Weg ein Schotterpiste, dann ein Wanderpfad. Immer wieder hatten wir einen tollen Blick auf den Calacuccia-Stausee auf der einen Seite, zum Cinto auf der anderen Seite.



Nach ungefähr 2 Stunden Aufstieg konnten wir von einem Höhenrücken aus die Erco Hütte schon sehen. Sie lag herrlich eingebettet zwischen den Bergen.



Hier hatten wir unser Quartier für die Nacht erreicht. Da wir die Selbstversorger-Hütte für uns alleine hatten, richteten wir uns gemütlich ein. Isomatten, Schlafsack und bei einem leckeren Abendessen konnten wir einen gigantischen Sonnenuntergang genießen.



Nach einer angenehmen, ruhigen Nacht, weckte uns die Sonne, und blitzte hinter den Bergen am Horizont hervor. Wir erlebten bei unserem kleinen Frühstück einen unbeschreiblichen Moment.



Tag 2 Monte Cinto


In dieser erhabenen Atmosphäre machten wir uns bei Sonnenaufgang an den Aufstieg zum Monte Cinto


.


Der Aufstieg erfolgte rechts über ein breites Geröllband, dann wieder über Felsbrocken und verschiedene Felsplatten. Eigentlich empfanden wir den Aufstiegsweg als sehr unangenehm und mühsam durch das viele Geröll. Immer wieder mussten wir uns an verschiedenen Steinmännchen orientieren. Es gab beim Aufstieg einige knifflige Passagen, an denen wir kleine Klettereinen zu bewältigen hatten. Für Amy war dieser Aufstieg durch das viele Geröll nicht angenehm, und somit wurden ihre Hinterpfoten mit Silikon-Schuhen ausgestattet.




Für das letzte Stück bis zum Gipfel, ersparten wir Amy den Aufstieg. Da es doch sehr steil, und unserer Meinung nach, auch für einen Hund gefährlich wurde, genossen wir den Ausblick kurz unterhalb des Gipfels.



Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg, vorbei an dem Refuge l’Erco bis zurück zum Campingplatz. Ein tolles Erlebnis war unsere Übernachtung auf der Hütte.


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