Ralf und Susi mit Amy
Schwäbische Alb

Reisen mit und ohne Wohnmobil, die Welt genießen. Das sind Wir....Ralf und Susi. Seit 5 Jahren begleitet uns unsere Vizsla-Hündin Amy. Das Reisen war schon immer unsere Leidenschaft...ob mit Motorrad, Rucksack, Wohnwagen, Mountainbike oder im Moment meistens mit unserem Wohnmobil. Wir haben alles ausprobiert und genießen jeden freien Moment, um die vielseitige Welt zu erkunden.

Überall am Ziel
Reisebericht
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August 2021
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7 Tage Pfronten – Comersee – Lugano / 23.August – 29. August 2019

430 km und 6800 hm


Alpenüberquerung


Nach Wochenlanger Vorbereitung und intensivem Bergfahrtraining, war es endlich soweit. Unser Mountainbike Abenteuer Alpencross an den Comersee, sollte beginnen.

Trotz reichlicher Überlegung hatten wir uns für einen Rucksack, und gegen Satteltaschen entschieden. 4 kg Gewicht durften nicht überschritten werden. Dass bedeutete für uns spartanisch zu packen. Die beste Entscheidung, denn das geringe Gewicht erleichterte uns die Fahrt extrem.




Unser Abenteuer Alpencross mit dem Mountainbike an Comersee konnte beginnen.

Am Freitag morgen starteten wir mit dem Zug von Aalen nach Pfronten. Im Fahrradabteil war der Transport unserer Mountainbikes, überhaupt kein Problem. Wir hatten die Tickets und das Fahrradabteil vorher gebucht.


 




1.Etappe Pfronten – Häselgehr


 

Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen, konnten wir unsere 1. Etappe von Pfronten bis Häselgehr, mit moderaten Steigungen genießen. Wir hatten gute Laune und waren auch etwas aufgeregt.


 

Pfronten – Häselgehr

 

Am späten Nachmittag kamen wir gut gelaunt in Häselgehr an, und konnten uns ein kühles Bier auf der Terrasse des Gasthofes gönnen.




2. Etappe Häselgehr – St. Anton


 

Am 2. Tag mussten wir dann doch schon ordentlich in die Pedale treten. Von Häselgehr bis St.Anton hatten wir doch einige Höhenmeter zurückzulegen. Die Sonne begleitete uns, und ließ uns bergauf doch schon ganz schön ins Schwitzen bringen. Die Fahrt durch das herrliche Lechtal war ein Genuss, und keine Wolke am Himmel zu sehen.


 


 

Oben am Flexpass und am Arlbergpass waren wir dann doch schon sehr warm gefahren und gönnten uns einen Hotdog zur Stärkung. Bei unserer Ankunft in St. Anton ließen wir den Tag in einer gutenf Pizzeria ausklingen.




3. Etappe St. Anton – Ischgl


 

Früh am Morgen starteten wir von St.Anton aus, zuerst bis zur Konstanzer Hütte. Es war ein sehr warmer Tag und die Strecke doch sehr anspruchsvoll und anstrengend. Einen Einkehrschwung in der Hütte erlaubten wir uns nicht, da wir doch noch einen Anstieg zu bewältigen hatten.

Bis wir an der Heilbronner Hütte angekommen waren, gab es noch eine ordentliche Strecke zurückzulegen. Höhenmeter und eine anstrengende Schiebepassage, brachten uns doch ganz schön ins Schwitzen. Trotzdem konnten wir die Sonne und eine unglaubliche Fernsicht, mit phantastischem Panorama, genießen und uns auf der Hütte mit leckerem Essen, stärken.


 


 

Schiebestrecke zur Heilbronner Hütte

 

Diese Etappe, von St.Anton bis Ischgl, war für uns der Inbegriff der Alpenüberquerung. Unbeschreiblich und unvergesslich schön. Einmaliges Panorama.


 

Kops Stausee



4. Etappe Ischgl – S Carl


 

Der Morgen startete für uns zuerst einmal mit einer entspannten Gondel- und Sessellift-Fahrt. Von Ischgl ging es hinauf auf 2752 m. Die Sonne gab Alles und schenkte uns eine unglaubliche Fernsicht, über die leeren Skipisten von Ischgl. Wir hatten unseren persöhnlichen Spaß, da wir das letzte Mal hier mit Ski saßen.


 

Sessellift Ischgl

 


 

Anschließend erwartete uns eine Abfahrt, die wir doch recht vorsichtig in Angriff nahmen, da die Piste sehr schottrig und steil war.

Bis Martina in der Schweiz saussten wir hinab, und wußten jedoch, dass uns doch noch einige Höhenmeter erwarteten. Die mussten wir bis zu unserer Unterkunft im Schweizerischen S-Carl, noch zurücklegen. Und dieser Abschnitt hatte es bis zum Ziel“ in“ sich. Anstrengend – trotz tollem Panorama.


 

S-Carl

 

An diesem Abend waren wir dann doch müde und hatten schwere Beine. Ein gutes Abendessen und ein Glässchen Wein ließen uns in unserem “Zwergenstübchen“, tief und fest schlafen.




5. Etappe S-Carl – Celerina


 

Fit und ausgeschlafen ging es früh am Morgen los. Von S-Carl bis S-Chanf ( wir hatten Quartier in Celerina ), ging diese Etappe durch den Scheizer Nationalpark…einfach nur schön.

Immer wieder gab es einen steilen Pass zu bezwingen oder kurze, heftige Schiebepassagen. Oben am Ofenpass angekommen, hatten wir das steilste Stück geschafft und konnten die geniale Aussicht genießen. Die phantastische Landschaft entschädigte uns für alle Mühen und Strapazen.


 


 




6. Etappe Celerina – Comersee


 

Für unsere letzte Etappe bis an Comersee, strahlte wieder die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

Bis nach St.Moritz ging es entspannt leicht bergauf und somit konnten wir mühelos die Landschaft auf uns wirken lassen.


 


 

Und dann kam die Abfahrt vom Malojapass hinab zum Comersee. 35 km bergab… das war der absolute Hammer. Hat tierisch Spaß gemacht und war die Belohnung für unsere vielen Höhenmeter.


 

Comersee



Glücklich und stolz sind wir nach 6 Etappen am Comersee angekommen. Wir hatten 6 Tage herrliches Sonnenwetter, keine Panne und keinen platten Reifen. Keinen Sturz und keine Verletzungen. Alle Unterkünfte hatten wir im Vorfeld gebucht, und waren sehr zufrieden, gut aufgehoben und bestens versorgt.

Comersee

Entspannen und den Comersee stolz genießen.




7. Etappe Comersee – Lugano

Die letzte Etappe vom Comersee bis nach Lugano zum Bahnhof, war noch einmal ein anstrengender Trip zum Schluss. Doch noch mal einige Höhenmeter und heiße 35 ° .


 


 

Doch auch diese Etappe hatte einen besonderen italienischen Flair. Die kleinen Städtchen und Dörfer gaben uns das Gefühl von Urlaub.




Mit dem Zug ging es ohne Probleme zurück nach Aalen.


 


 

Fazit: Ein Unvergässliches Abenteuer …einfach der Hammer

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